E.ON
E.ON ist Europas größter Energiekonzern mit einem Umsatz von 67,76 Mrd. Euro und weltweit 81.000 Mitarbeiter. Der Unternehmenssitz ist Düsseldorf. Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens sind der Strom- und Gasmarkt. [1]
E.ON im Auswärtigen Amt
| Wann | ein Jahr bis Juni 2007 |
| Wer | Tina Zierul (stellvertretende Leiterin des E.ON Lobbybüros in Berlin) |
| bearbeitete Themen | Einsatz in der Abteilung für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung [2]; Tina Zierul arbeitete im Planungsstab des Auswärtigen Amtes mit [3] |
E.ON entsendete im Tina Zierul im Juni 2006 ins Auswärtige Amt. Sie bezog ihr Gehalt weiterhin von E.ON und arbeitete in einer Abteilung, die über Entscheidungskompetenz in der strategischen Energiepolitik verfügt. Sowohl das Auswärtige Amt als auch Zierul selbst verweigerten genauere Auskünfte zu ihrer Tätigkeit. Die E.ON-Mitarbeiterin begründete dies interessanterweise mit dem Hinweis, dass sie sowohl E.ON als auch dem Auswärtigen Amt gegenüber eine Verschwiegenheitsverpflichtung habe.[4]
Quellenangaben
- ↑ Angaben des Unternehmens
- ↑ Antwort der Bundesregierung (pdf) auf kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zu "Mitarbeit von Beschäftigten von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen in Bundesministerien und in nachgeordneten Bundesbehörden"
- ↑ Das Kartell - Im Griff der Energiekonzerne, ZDF Frontal21 vom 14.08.2007 (Manuskript zur Sendung als pdf)
- ↑ Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln
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