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Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. sieht sich als Wirtschaftsverband, der die Interessen der deutschen Bauindustrie gegenüber Gesetzgeber, Regierung und Verwaltung vertritt. Dazu unterhält der Verband unter anderem ein Verbindungsbüro Parlament und Regierung, das in ständigem Kontakt mit der Bundesregierung und dem Bundestag steht und die wichtigsten politischen Zielsetzungen an die politischen Entscheidungsträger heranträgt. [1]


Hauptverband der Deutschen Bauindustrie im Verkehrsministerium

Wann aktuell (Stand Dez. 2007)
Wer Susanne Vollrath [2]
bearbeitete Themen Arbeitet in der Arbeitsgruppe Public Private Partnership an fachspezischen Fragen der öffentlichen privaten Zusammenarbeit mit. [3] Zu ihrem Arbeitsgebiet gehört auch beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie das Vergaberecht von Aufträgen an Bauunternehmen und die Anpassung dessen an Public Private Partnership. (Adamek/ Otto, S.124)[4]

Vier Tage die Woche arbeitet die Juristin Susanne Vollrath im Büro ihres Arbeitgebers, des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie. Den verbleibenden Arbeitstag ist sie laut Auskunft ihres Arbeitgebers "im Interesse der Bundesrepublik Deutschland" tätig, im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Bezahlt allerdings vom Lobbyverband.(Adamek/ Otto, S.124f)[4] Ihr Chef Heiko Stiepelmann erklärte Monitor warum: "Früher waren wir über Anhörungen in die Entscheidungsvorbereitung eingebunden. Das war oft zu spät. Heute sind wir sehr viel früher beteiligt an der Entwicklung von Maßnahmen im Bereich von ppp. Das ist für uns ein wesentlich effizienterer Ansatz. Wir haben einen Arbeitsvertrag mit dem Ministerium, die Mitarbeiterin arbeitet im Interesse der Bundesrepublik Deutschland."[2] Public Private Partnership-Projekte sind ein gutes Geschäft für die Bauindustrie, ob sie eine kostengünstigere Lösung als die öffentliche Verwaltung darstellen ist umstritten.


Quellenangaben

  1. Angaben des Verbandes
  2. Profitabel - Wie die Industrie an Gesetzen mitstrickt, Monitor-Bericht vom 19.10.2006
  3. Antwort der Bundesregierung (pdf) auf kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zu "Mitarbeit von Beschäftigten von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen in Bundesministerien und in nachgeordneten Bundesbehörden"
  4. ↑ Adamek, Sascha/ Otto, Kim 2008: Der gekaufte Staat - Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln

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